Vereinsgeschichte des SV Schmelz-Aussen 1922 e.V.

 

Vereinsgeschichte Teil 1

Hans Georg Wilhelm (zum 60. Bestehen, 1982)

1922, -seit 2 Jahren- ist die Zeit der frz. Besatzung vorbei, seit Anfang 1920 ist das Saargebiet vom "Reich" abgetrennt. Die Regierungskommission, vom Völkerbund eingesetzt, übernimmt alle Befugnisse, die bisher dem Deutschen Reich, Preußen und Bayern zustanden. Den Vorsitz der Regierungskommission übernahm der Franzose Victor Rault. Kennzeichnend die Aussage des griechischen Außenministers, Berichterstatter im Völkerbundrat; "die wirtschaftliche Entwicklung und überhaupt das Wohlergehen der Bevölkerung des Saargebietes hängen zum großen Teil von der Unterstützung ab, die die franz. Regierung ihr angedeien lassen wird."
Die Bevölkerung des Saargebietes steht im Wollen und Handeln der internationalen Regierungskommission mißtrauisch gegenüber. Trotz drohender Streiks - der 100 tägige Streik der Bergarbeiten steht vor der Tür (5. Febr. 1923) gleitet das Leben in unseren Dörfern immer mehr in normale Bahnen.
Junge Leute, teils arbeitslos wie viele, tummeln sich in "deppesgarten" an Turngeräten, Anführer und treibende Kraft ist "Klauken Heini". Aus einer Konkursmasse wurde aus dem Saarlouiser Raum ein Barren herbeigeschleppt, der Schmied Thome unterstützt tatkräftig die Herstellung weiterer Geräte.
Der Schritt zur Gründung eines Vereines kann nicht ausbleiben. So treffen sich eine Reihe von Turnfreunden beim "Deppes" und gründen 1922 den Turnverein Außen.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören:
Adam Nikl (1. Vorsitzende), Staudt Karl (2. Vorsitzende), Gessert Peter (1. Kassierer), Risch Fritz (Schrift u. Turnwart), Jakob Jung (Schrift und Turnwart Jugend), Schwed Peter, Klinkner Georg (Deppes), Herrmann Karl, Schumacher Peter (Sander), Weber Alouis (Klosen), Wilhelm Nikl (Tinnesen), Scherer Johann, Johann Mathias (Tommes), Schumacher Mathias (Klinkner), Klauck Heinrich, Dickmann Erich (Hilfs-Kassierer), Stürmer Reinhpld.
Schon bald treibt es die jungen Sportler zum Spiel mit dem runden Leder. Verschiedene Wiesen, wochentags Weiden für Kühe und Ziegen, werden Sonntags zum Fußballfeld. Auf ähnlichen Spielflächen sucht man den Vergleichskampf in benachbarten Orten.
1925 gibt der Amtsvorsteher Quint die Genehmigung zur Anlage eines eigenen Platzes, aber der Platz vor den heutigen Kabinen ist noch ein Sandhügel. Von irgendwo werden Schienen und Kipploren besorgt und neben den "Trainingszeiten" schwingen die Sportidealisten Hacke und Schaufel. 1927 nach 5 Jahren Aufbauarbeit ist der Platz fertig. Das 1. Sportfest kann abgehalten werden. (Foto der Mannschaft in 1930)

Der 2. Weltkrieg brachte den Spielbetrieb naturgemäß zum Erleigen.
Bereits 1946 aber begeisterte sich die Schuljugend am Spiel mit dem runden Leder, auch wenn der Ball erst freigegeben wurde, wenn die Buben der Oberklasse für unsern auch heute noch hochgeschätzten Rektor A. Ludwig 3 Säcke mit "Biebelcher" = Kiefernzapfen gesammelt hatten. Als dann der Verein unter Vorsitz von Walter Quinten den Spielbetrieb wieder aufnahm, war es natürlich, daß diese Jungen in die Jugendmannschaften drängten. Nur so konnte unter der Leitung von Paul Christ eine eigene Jugendabteilung gegründet werden.
Gerade die Jahre um 1950 sind unvergessen, Außen spielte in der Kreisklasse 1, Spiele gegen Quierschied und Merchweiler, damals höchste Landesklasse im Saarland, werden gewonnen. Die Mannschaft mit Christ Erwin, Herrmann Otto, Peyo Hans, Flesch Heini, Scholtes Gerhard, Heinz Albert, Reinwald Albert, Turner Werner, Schmitt Franz, Dietzen Peter, Hermann Alfred, Gläßner Emil, Merten Albert zählen zu den besten im Primstal.
1950 übernimmt Hoffmann Mathias die Leitung des Vereins, die er bis zu seinem Tode innehat. Ausbau des Sportplatzes, Schaffung von Rücklagen, Verstärkung der Zahl von Mitglieder werden für ihn zum Lebensziel. Ausgezeichnet mit der goldenen Ehrennadel des Vereins und der Ehrennadel des SFV ist es ihm nicht mehr vergönnt den Ausbau des Sportplatzes zu erleben.
(+ 11.12.58)
Nach dem Tode von Hoffmann übernahm der bisherige 2. Vorsitzende Emil Gläßner den Vorsitz des Vereins, den er bis 1974 inne hatte. Bis zum Jahre 1962 kann der SVA immer gute Mittelplätze in der B-Klasse Mittelsaar belegen, schafft gar im Jahr 1962/63 gegen härteste Konkurrenz den Aufstieg in die A-Klasse. Leider brachte die Saison 1965/66 den Abstieg in die B-Klasse Westsaar.
Eine hervorragende Spielermoral, bewährt geführt von Quinten Arnold, bringt bis zum Spieljahr 1969/70 allein viermal hintereinander die Vizemeisterschaft. Allmähliche Überalterung, häufige Spielerabwanderungen und nicht immer problemloser Einbau jüngerer Spieler in die Stammannschaft führt zu einer gewissen Stagnation der Vereinsentwicklung. Der Abstieg in die C-Klasse in der Spielrunde 72/73 wird so verständlich, auch der unermüdliche Fleiß des Spartenleiters H. Bandle und des Spielausschußleiters Krein können ihn nicht verhindern.
Die 1974 in greifbare Nähe gerückten Aufstiegslorbeeren werden durch Gerfangen und Friedrichweiler zerpflückt. 1974 kommt es zum Wandel im Vorsitz: E. Gläßner wird Ehrenvorsitzender, 1. Vorsitzender wird Dr. R. Augustin, der den Verein bis 1982 führt. Ein neuer Ausbau des Sportplatzes, vor allem mit einer Verbesserung der Leichtathletikanlagen, der Schaffung einer modernen Flutlichtanlage (1979), ermöglichen optimale Trainingsbedingungen.
1982 feiert der SVA mit 420 Mitgliedern seine 60jährige Gründung. Zwei aktive Mannschaften (1. Mannschaft, 2. Mannschaft), 5 Jugendmannschaften (A-Jugend, B-Jugend, C-Jugend, D7-Jugend, E-Jugend) und eine AH-Mannschaft, gewährleisten den Vereinsbestand.


Vereinsgeschichte Teil 2

Dieter Staudt (1982 - 1990)

1981 wagten die Leichtathleten beim Sportverein Außen den Sprung in die Selbstständigkeit und gründeten unter dem Vorsitz von Heinrich Adam den LC Schmelz. So wandelte sich der ehemalige Turnverein Außen zu einem reinen Fußballverein, der mit seinen 350 Mitgliedern dennoch einer der größten und aktivsten Vereine der Gemeinde Schmelz blieb.
Die geleistete solide Vereinsarbeit unter dem Vorsitz von Dr. Rudi Augustin mit seinen Mannen garantierten einen reibungslosen Ablauf mit stetigem Zuwachs der sich besonders im Jugendbereich bemerkbar machte und für die Zukunft einiges erhoffen ließ (Aufstieg der A-Jugend in die Sonderklasse). Zum Ende des Jahres 1982 gab Dr. Rudi Augustin die Leitung des Vereins nach über 18 Jahren ab. "Rudi" wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden und Jürgen Heinz zu seinem Nachfolger gewählt. Um den neuen Vorsitzenden bildete sich eine junge Mannschaft mit dem Ziel, den Verein auch sportlich weiter nach oben zu führen.

1. Vorsitzender Jürgen Heinz
2. Vorsitzender Herbert Hemmer
Geschäftsführer Dieter Staudt
Hauptkassierer Josef Willems
Jugendleiter Wolfgang Helmuth
Beigeordnete Rudi Fries und Edgar Schmitt
Trainer Günter Kuhn (Pachten)


Das angestrebte Ziel, schon in der laufenden Saison 82/83 den Aufstieg in die Kreisliga A-Saar zu erringen, scheiterte nach dem man das vorentscheidende Spiel beim SC Reisbach mit 1:3 verlor. Es reichte, wie so oft, nur zum Vizemeister.
Zehn Jahre waren seit dem Abstieg in die unterste Klasse vergangen und dies sollte nun auch genügen. Für die Saison 83/84 konnte man Peter Kowol als Spieler-Trainer gewinnen. Mit ihm sollte das "Unernehmen Aufstieg" gelingen. Bereits nach zwei Spieltagen hatte die Mannschaft ein Torverhältnis von 20:0 . Doch so reibungslos wie man es sich wünschte läuft es im Fußball bekannter weise nicht und so fand sich die 1. Mannschaft des SV Außen nach dem 9. Spieltag auf dem 4. Tabellenplatz wieder. Sollte es wieder nicht bis ganz oben reichen? Doch! Diesmal gelang es, die 1. Mannschaft errang am 20.05.84 wieder nach über zehn Jahren einen Titel für den SV Aussen und wurde Meister der Kreisliga B-Dillingen (40:8 Punkte und 104:19 Tore).
Im Februar 1984 wurde in der Generalversammlung der bisherige Vorstand bestätigt. Die Aufgaben des Jugendleiters übernahm Michael Stürmer und der legte sich gleich mächtig ins Zeug. für die Saison 84/85 meldete der SV Außen sieben Jugendmannschaften zum Spielbetrieb an. Auch im "Geselligen Bereich" legte der Verein wieder zu. Die "Grün-Weiße-Nacht" ein Faschingsball aus vergangen Zeiten wurde wieder ins Leben gerufen und nach etlichen Jahren lud man wieder zum Familienabend in den Dorfkrug ein. Der Saal beim "Tilli" platzte fast aus allen Nähten und der Abend wurde ein voller Erfolg. Noch lange nach dem 3. November 1984 wurde über die Gesangs-, Tanz, und Schauspielerischen-Darbietungen der Akteure geschmunzelt und gestaunt.
In der Sommerpause lud man unter dem Motto "Ein Dorf spielt Fußball" alle Freunde des Fußballs, Betriebs-, Hobby- und Thekenmannschaften aus der Großgemeinde Schmelz zum Fußballspiel ein. Eine Woche lang kämpften zum Teil eigens für dieses Turnier zusammengestellte "Hobby-Mannschaften" um Punkte und den Turniersieg. Dieses Turnier erhält im Verein einen festen Platz und erfreute sich immer größerer Beliebtheit bei den Mannschaften.

Bereits im 1. Jahr der Zugehörigkeit in der Kreisliga A-Saar erreichte die 1. Mannschaft verstärkt durch Franz Braun und Georg Lindner die Vizemeisterschaft mit vier Punkten Rückstand zum Tabellenersten Düppenweiler.
Bestärkt durch den Erfolg in der neuen Klasse und durch die Neuzugänge Günter Schmitt, Norbert Kowol, Klaus-Dieter Hoffmann und Stefan Heidrich wollte man auch in der darauffolgenden Saison oben mitspielen. Gleich beim ersten Spiel übernahm man mit dem 8:0 Sieg gegen die SSV Saarlouis die Tabellenführung und gab diese auch nicht mehr ab. Überlegen, mit 14 Punkten Vorsprung zum Tabellenzweiten SC Reisbach, wurde die 1. Mannschaft vorzeitig Meister in der Kreisklasse A-Saar und stieg in die Bezirksliga West auf.
Gleich ein guter Einstand für den am 26. Januar 1986 neu gewählten Vorstand.

1. Vorsitzender Jürgen Heinz
2. Vorsitzender Herbert Hemmer
Geschäftsführer Erich Schwarz
Hauptkassierer Helmut Majeres
Jugendleiter Latz Frank
Beigeordnete Rudi Fries und Edgar Schmitt
AH-Abteilung Bernd Dickmann und Manfred Latz

Was konnte man im 1. Jahr in der Bezirksliga ausrichten? Trainer Peter Kowol musste auf einige Spieler durch Verletzung bzw. Beendigung der aktiven Laufbahn verzichten, konnte aber aus dem eigenen Nachwuchs bzw. auf die Neuzugänge: Hanno Riehm, Klaus Schmitt, Turnes Michael, Markus Kessler zurückgreifen.
Die Bezirksliga-Premiere der Saison 86/87 wurde durch die 0:1 Heimniederlage gegen die DJK Niederlosheim verpatzt. Doch am Ende der Saison belegte man einen beachtlichen 6. Tabellenplatz.
Noch beachtlicher als das gute Abschneiden der 1. Mannschaft in der Bezirksliga, waren die Annäherungen und Gespräche der Vereinsführungen diesseits und jenseits der Prims.
Immer wieder in der langen Geschichte der beiden Vereine wurden Versuche unternommen, die Fußballer "unter einen Hut" zu bringen. Im Jugendbereich erfolgte der Anfang und es wurden "Nägel mit Köpfen" gemacht. Für die Saison 87/88 meldeten die Vereine SV Außen und SSV Schmelz elf Jugendmannschaften als Spielgemeinschaft für die Verbandsspiele an.
Im Aktiven Bereich wurde weiterhin getrennt um Punkte gekämpft. Die SSV Schmelz, mittlerweile abgestiegen, in der Landesliga Süd/West und der SV Außen im 2. Jahre in der Bezirksliga.
Trainer Peter Kowol konnte zur Unterstützung der Kernmannschaft auf die Spieler Peter Thies, Franz Josef Brendel und die Spieler Burkhard Meier, Michael Bommersbach, Dieter Latz, Dirk Mühlhausen und Bernhard Fischer aus der eigenen A-Jugend zurückgreifen. Diesmal konnte das 1. Spiel zuhause mit 5:1 gegen Konfeld gewonnen werden und man startete als Tabellenführer in die Saison 87/88. Doch nach Abschluss der Runde reichte es ein lediglich zu einem achten Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld.

Wichtiges und Bahnbrechendes für die weitere Zukunft des SV Außen geschah zum Jahresbeginn 1988. Der Vorstand des SV Außen unter der Federführung von Jürgen Heinz und der Vorstand der SSV Schmelz mit dem Vorsitzenden Alfred Ewen nahmen Kontakt auf um in zwanglosen Gesprächen auch die Zusammenführung der Aktiven Mannschaften zu erörtern. Ein Konsens wurde schnell gefunden zumal bereits abzusehen war, dass in der kommenden Saison auch die SSV Schmelz in der Bezirksliga West spielen würde. Nun waren die Mitglieder beider Vereine gefragt, ob die angestrebte Spielgemeinschaft nach 66 Jahren zustande kam. Am Sonntag, dem 24. April 1988 wurde in zeitgleichen, außerordentlichen Mitgliederversammlungen über dieses Vorhaben abgestimmt. Mehr als 100 stimmberechtigte Mitglieder in beiden Versammlungen dokumentierten die Bedeutung dieses Beschlusses. Beim SSV Schmelz votierten von 102 abgegebenen Stimmen 98 für diesen Schritt. Auch der SV Außen beschloss mit großer Mehrheit die Bildung der Spielgemeinschaft.

Nachfolgende Richtlinien wurden von den Vorständen festgelegt:
Die Spielgemeinschaft trägt den Namen "Fußballspielgemeinschaft (FSG) 1988 Schmelz". Die Dauer wurde zunächst auf fünf Jahre festgesetzt. Die Geschäftführung obliegt einem aus 8 Personen bestehenden, paritätisch besetzten Sportausschuss, dessen Mitglieder von den Vereinsvorständen benannt werden. Der Ausschuss ist insbesondere für den Spielbetrieb und alle damit verbundenen Aufgaben verantwortlich. Spielorte für die 1. und 2. Mannschaft sind wechselseitig die Sportplätze "Goldbacher Wiese" und "In der Heide", wobei Vorrunde und Rückrunde bis auf weiteres auf dem jeweils anderen Platz ausgetragen werden. Der 1. Spielort wird ausgelost.

Für die 1. gemeinsame Saison konnten die Verantwortlichen beider Vereine Hans-Jörg Alt als Trainer gewinnen. Als Ziel setzte man sich einen "Mittelfeldplatz mit Blick nach oben". Mit einem 5:1 Auswärts-Sieg beim FC Brotdorf startete die "FSG 1988 Schmelz" in die neue Saison. Bis zum 4. Spieltag lag der neue "Verbund" auf dem 1. Tabellen-platz der Bezirksliga West, musste sich dann aber Zuhause Schwarzenholz mit 1:2 geschlagen geben. Die Spielrunde 88/89 beendete die FSG 1988 Schmelz mit einem Auswärtssieg beim frisch gekürten Meister Differten und belegte am Ende, mit drei Punkten Rückstand zum Tabellenzweiten, den 5. Tabellenplatz.

An der Spitze des SV Außen gab es einen Wechsel. Edgar Schmitt übernahm im Verein die Verantwortung für den ausgeschiedenen Jürgen Heinz.
Mit dem neuen Spielertrainer Peter Dufresne und neuen Gesichtern startete die Fußballspielgemeinschaft in die zweite gemeinsame Saison nach einer 1:4 Auswärts-niederlage in Rehlingen vom letzten Tabellenplatz. Die Mannschaft raufte sich im laufe der Runde jedoch zusammen so dass man am Ende der Saison 89/90 als Zweiter, hinter dem SV Siersburg, knapp die Meisterschaft verpasste.

Nach dem festgestellt wurde, dass man gut zusammen harmonierte, trafen die Verantwortlichen beider Vereine in den ersten Tagen des Jahres 1990 Vorbereitungen für eine Fusion. Auf der anschließenden Generalversammlung wurden "Nägel mit Köpfen gemacht" und der neue Club "1. FC Schmelz 1920/22" ins Leben gerufen.

Fortan ist der SV Außen nur noch Geschichte. Doch der Geist dieses Vereines und der Menschen die sich zusammengefunden haben um der Jugend in und um Außen ein Umfeld zur Entfaltung ihrer körperlichen und geistigen Persönlichkeiten zu schaffen, bleibt uns unter dem "Dach" des 1. FC Schmelz erhalten.